• Sandro

In 5 einfachen Schritten zur massgeschneiderten Freizeitaktivität


Draussen scheint die Sonne, umrahmt von endlos scheinendem Azurblau. Wie immer ist die zur Verfügung stehende Zeit knapp. Leider bist Du alles andere als locker drauf. Du stehst nur so da, weil du nicht weisst, was du jetzt wirklich tolles unternehmen könntest. So soll es doch nicht sein. Die wenigen Stunden, die wir wirklich ohne kochen, putzen und arbeiten zur Verfügung haben, sollten sinnvoll genutzt werden. Klar, ab und zu einfach im Liegestuhl die Augen schliessen, und den Vögel beim Zwitschern zuhören, ist entspannend. Aber seien wir mal ehrlich, wir wollen nicht das ganze Leben verschlafen.

Vielleicht warst Du hoch motiviert um etwas zu unternehmen. Doch nach etlichen verstrichenen Minuten, die Dir wie Stunden vorkamen, hast Du mit dem Grübeln aufgegeben. Kurz darauf befindest Du Dich, wie schon gestern und vorgestern, vor dem Computer oder dem TV. Ich möchte Dir helfen, das oben beschriebene Szenario zu vermeiden. Geh einfach wie folgt vor:

1. Die Zeit

Wie viel Zeit steht mir zu Verfügung? Das ist die allerwichtigste Frage. Sie kann nicht, wie Flugmeilen, gekauft werden. Danach richtet sich alles. Logischerweise kann in 2 Stunden Zeit weniger Abwechslung und Distanz hineingepakt werden, als in 10 Stunden.

2. Das Budget

Ja, das liebe Geld... Es folgt nur ganz knapp hinter der Zeit. Das Geld, das Du bereit bist, für deine Freizeit, locker zu machen, beeinflusst in grösserem Masse die Ideenfindung. Trotzdem, auch mit viel Geld kann in 3 Stunden kein Städtetripp gemacht werden.

3. Der Radius

Wie viel Hin- und Rückweg ist mir wert, von der kostbaren Zeit abzuziehen? Wenn Du den Ausflug mit einer Cabriofahrt verbindest, dann darf der Weg auch ein Teil des Ziels sein. Ansonsten sollte dieser Teil, wie bei der Monatsmiete, nur ein vertretbares Stück beanspruchen. Gerade als Fahrer wird man sonst nur zusätzlich gestresst und ermüdet.

Beispiele:

  • Hast Du weniger als einen halben Tag zur Verfügung, dann unternimm in der Nähe etwas.

  • Steht Dir hingegen die Zeit zwischen Sonnenauf- und Untergang zu Diensten, liegt auch die Besichtigung von zeitintensiveren Ausflugszielen im Rahmen.

  • Gehört Dir nebst der Nacht ebenfalls der nächste Tag? Eine Übernachtung ist eine tolle Variante den Ausflug noch abwechslungsreicher zu gestalten. Zudem kann das Hotel gleich als neuer Ausgangspunkt für Entdeckungen genutzt werden.

4. Das Wetter

Regnet es, genau seit Du im Geschäft die Tür hinter Dir zugezogen hast? Ist es fast schon kühler in der Sauna als auf der Strasse? Das Wetter und die Temperatur sind sicher nicht so entscheidend wie die Zeit. Sie sind aber dennoch in der Lage die eine oder andere Aktivität aus dem Rennen zu werfen.

5. Die Aktivitätenfindung

Endlich sind wir da angelangt, wo der Spass beginnt. Falls Du Dich jetzt fragst, was Dir die ersten 4 Punkte bei der Ideenfindung bringen sollten. Sei beruhigt, jetzt erfährst Du wie:

  1. Öffne google maps und stell Dir den unter Punkt 3 festgelegten Radius vor. Die darin liegenden Orte, sowie die Topografie, sind hilfreiche Stützen bei der Ideensuche.

  2. Nimm ein Blatt zur Hand. Bist Du unterwegs, tut es auch eine Notiz-App wie Evernote. Zeichne einige Trennlinien ein. Fülle nun die Spalten mit Titeln. Benutze dafür Themen, die Dich interessieren (Sport, Museen, Essen, Shows, etc.). Schreib nun zu jedem Themenbereich Dinge auf, die Dir einfallen

  3. Schau die Liste an und streiche Aktivitäten durch, die zeitlich, kostentechnisch und wetterbedingt nicht gehen. Mit den übrigen kannst Du eine Internetrecherche durchführen. Je nach Aktivität ist es möglich weitere anzufügen um so ein intensiveres und abwechslungsreiches Erlebnis zu erfahren.

Mit dieser Anleitung wirst Du nie mehr unnötige Zeit bei der Suche vergeuden.

Gib doch im Kommentarfeld an, wie Dir diese 5 Schritte bei der Ideenfindung geholfen haben und was Du schlussendlich unternommen hast.

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